Reinigt unsere Wieken!

4 ehemalige und teils aktuelle Schülerinnen und Schüler der Grundschule am Ottermeer haben Eigeninitative gezeigt und sich für die Reinigung und den Schutz unserer Wieken eingesetzt. Lest selbst:

Aufruf der „4 Schatten“
Gespräch mit dem Bürgermeister
Gruppenfoto mit dem Bürgermeister

Das ist wirklich eine tolle Aktion! Wir hoffen, dass unsere Wieken bald gereinigt werden und freuen uns auf weitere Aktionen der „4 Schatten“.

Neues Klettergerüst dank großzügiger Spenden

Es wurde Zeit für eine Veränderung des Schulhofes an der Grundschule am Ottermeer. Bereits seit mehreren Jahren hatte die Schule auf dem Konto des Förderkreises für eine Neugestaltung des Schulhofes Geld angespart. Dank der Lehrkraft Frau Leerhoff wurde in diesem Schuljahr das Projekt „Schulhofumgestaltung“ in Angriff genommen. Mit der Stadtverwaltung gemeinsam wurde ein Plan erstellt, wie der Schulhof aussehen sollte. Seitens des Schulträgers wurden Sanierungsmaßnahmen eingeleitet. So wurden z.B. abgängige Spielgeräte entsorgt, der Sandkastenbereich neu angelegt und Sitzgarnituren aufgestellt. Auch eine Kletterpyramide wurde gekauft. Leider war auch das 2002 angeschaffte Klettergerüst nicht mehr nutzbar, die zur Verfügung stehenden Mittel jedoch ausgeschöpft. Um für einen Ersatz zu sorgen, wandte sich Frau Leerhoff an verschiedene Firmen, um das notwendige Geld zu beschaffen. Und sie hatte Erfolg. Dank großzügiger Spenden und mit Unterstützung des Förderkreises sowie dem Schulträger konnte ein Klettergerüst für  14.700 Euro angeschafft werden.

Ursprünglich sollte die offizielle Einweihung mit der Feier zum diesjährigen Schul-Jubiläum „25 Jahre Gemeinsam leben lernen“ erfolgen. Auf Grund der Corona-Pandemie muss diese Feier jedoch ausfallen. Dennoch möchten wir uns bei all denen bedanken, die dafür gesorgt haben, dass die Kinder der Grundschule am Ottermeer eine bewegungsreiche Pause erleben dürfen.

Ein Dank geht somit an die RVB Wiesmoor, die IUF Vorwerk Stiftung, die Belegschaft der Bilfinger EMS in Cloppenburg und das Möbelhaus Buss für die großzügigen Spenden, mit denen das Klettergerüst angeschafft werden konnte sowie an den Schulträger und Baubetriebshof für die notwendigen handwerklichen Fähigkeiten.

Ich schenk dir eine Geschichte – Welttag des Buches

Biber undercover“ heißt das diesjährige Buch von Rüdiger Bertram und Timo Grubing, welches unsere Viertklässlerinnen und Viertklässler anlässlich des „Welttag des Buches“ (23. April) mit den Buch-Gutscheinen von der Stiftung Lesen in Susannes Buchhandlung geschenkt bekommen.

In diesem Jahr durften nicht alle Schülerinnen und Schüler mit in die Buchhandlung, so schickten wir eine Abordnung von der Grundschule am Ottermeer. Sophia Becker und Simon Gerdes (Klassensprecher-Team der Fischklasse – 4b) fuhren gemeinsam mit Frau Moormann zum vereinbarten Termin in die Buchhandlung.

Frau Probian-Eilts vom Team der Buchhandlung hatte schon alles zur Buchübergabe vorbereitet. Den Dank an Susannes Buchhandlung in Form eines frühlinghaften, bunten Blumenstraußes nahm Sie freudestrahlend von dem Klassensprecher-Team der Grundschule am Ottermeer entgegen.

Wir sagen „Dankeschön“ für die gute Zusammenarbeit und freuen uns nun auf ein spannendes Abenteuer mit dem Buch „Biber undercover“!

Kurz kompakt: Wir sind dabei!

Auch beim diesjährigen Weltkindermaltag (6. Mai) nimmt die Grundschule am Ottermeer teil. Gerade in Pandemiezeiten auch an andere Kinder denken, die es im Leben doch noch viel härter getroffen hat, das ist ganz schön stark.

Jedes Kind unserer Grundschule kann durch das Malen eines Bildes in DIN-A4-Format etwas Gutes tun.

Dieses Jahr lautet das Malmotto: „Wir entdecken die Natur an Land“.

Initiiert von Karl Heinz Schaub, der für das Kinderhilfswerk Plan International Deutschland e.V. der Ansprechpartner der Aktionsgruppe Wilhelmshaven/Friesland ist, unterstützen wir gerne den guten Zweck des Malwettbewerbs und freuen uns darüber, erneut dabei zu sein.

Im Schulflur werden die fertigen Bilder noch bis Ende Juni 2021 gesammelt! Die ersten Blicke auf die abgegebenen Werke erfreuen uns schon! Ein herzliches Dankeschön an alle kleinen Künstlerinnen und Künstler.

Schulinterner Vorlesewettbewerb

Alle Hasen und Mäuse der Schuleingangsstufe haben sich in den letzten Wochen mit „Geschichten vom Frieder“ beschäftigt. Frieder hat stets ungewöhnliche Ideen und Wünsche, die seine Oma am besten sofort umsetzen soll. Das führt immer wieder zu sehr amüsanten Erlebnissen für beide. Der Rotary Club Großefehn hatte allen Kindern im Vorfeld ein Buch mit einer solchen Geschichte der Kinderbuchautorin Gudrun Mebs geschenkt. Für die Kinder wurde es ein tolles Leseerlebnis. Die Kinder des zweiten Jahrgangs haben darüber hinaus im Rahmen des Deutschunterrichtes die klassenbesten Leser und Leserinnen ermittelt.

Diese vier Klassensieger/innen haben am Mittwoch, 24.3.2021, noch einmal vor einer Jury aus Deutschlehrkräften und unserer Schulleiterin Frau Harms vorgelesen. Die Erwachsenen hatten die schwierige Aufgabe, aus den eindrucksvollen Vorträgen noch einmal den besten Lesebeitrag auszuwählen.
Am Ende hat Romy Madynski den diesjährigen Vorlesewettbewerb für sich entschieden.

(Hier ein Foto der stolzen Schulsiegerin)


Frau Harms zeigte sich ganz begeistert von den Vorlesekünsten der Kinder und wünschte ihnen auch weiterhin viele aufregende und bereichernde Leseerlebnisse.
In diesem Rahmen gilt auch den Mitgliedern des Großefehner Rotary Clubs unser aufrichtiger Dank für die tollen Bücher und die Finanzierung der Buchpräsente.

Mit Schraube, Mundschutz und ruhiger Hand

Am Anfang ist der Docht, eine Schraube und ein großer Bottich mit flüssigem Bienenwachs.

Das, was gerade meditativ klingen mag, ist es auch: Kerzenziehen.

In den letzten Wochen vor dem Distanzlernen im Dezember machten die Kinder der Grundschule am Ottermeer dank Ilse van Opzeeland diese wunderschöne, ruhige und besinnliche Erfahrung. Corona- konform, mit Mundschutz, draußen, mit kalten Fingern, Füßen und möglicherweise Ohren. Trotzdem -oder gerade deshalb waren es besondere Stunden für alle Beteiligten.

Bereits früh morgens hauchte Ilse van Opzeeland den Schulhof mit ihrem Kocher und dem von ihr eigens umfunktionierten Topf weihnachtliche Stimmung ein. Der Duft von flüssigem Bienenwachs und einem Gaskocher lag in der Luft. Die Kinder waren voller Vorfreude und gespannt auf das, was sie erwarten mochte.

Kaum ein Kind wusste, wie aus einem großen Topf mit flüssigem Bienenwachs eine Kerze entstehen sollte. Ilse van Opzeeland erklärte jeder Klasse, wie das möglich ist.

Zunächst wurden Bienenwachsplatten in dem eigens von ihr zu diesem Zweck hergestellten Kocher erhitzt und zu flüssigem Wachs geschmolzen. Jedes Kind bekam einen Docht, an den eine Schraube geknotet war. Das, was zunächst für einige Lacher sorgte, stellte sich im Laufe der ersten 15 Minuten als durchaus nützliches Hilfsmittel heraus. Irgendwann formulierte es ein Kind: „Ahh, das ist, damit die Kerze gerade wird.“ Recht hatte es.

Nacheinander tauchten alle Kinder einer Klasse ihren Docht- mit Schraube- in die Tiefen des flüssigen Wachses. Nicht zu lange, da das Wachs sonst wieder schmelzen würde. Aber auch nicht zu kurz, da sonst keine ordentliche Wachsschicht entstünde. Nach dem Tauchgang war kurzes Warten zum Abtropfen des restlichen Wachses erforderlich, bevor die Kinder sich mit sehr ruhiger Hand- damit das Wachs trocknet und nicht zu viel Bewegung „in die Sache kommt“ wieder am Ende der Schlange anstellten.

An einigen Tagen war es kalt, windig und regnerisch, doch die Gesichter der Kinder waren hochrot vor Aufregung über das, was da in ihren Händen entstand. Kein Kind beschwerte sich, viel zu wichtig war das, was gerade passierte.

Als die Kerze stabil genug war, schnitt van Opzeeland die Schraube unten an der Kerze ab. Nach rund 30 Tauchgängen ins heiße, flüssige, besonders duftende Wachs, war die Kerze fertig. „Endlich“ und „schön“, „guck mal“„fertig“ und „nochmal“ war im Plenum zu hören.

Danke, Ilse van Opzeeland, für die wunderbare Erfahrung, für -das zwar in Kohorten getrennte- und dennoch gemeinsame Lernen und Erfahren bei uns auf dem Schulhof am Ottermeer!

Kinderrechte – Kreativität – soziales Engagement

Kinder sind unsere Zukunft. Das Recht auf Bildung gehört als Grundsätzlichkeit zu jedem aufwachsenden Kind – eigentlich!?!

Nicht nur zum Weltkindertag (20.September) beschäftige sich die Fischklasse von Frau Moormann mit dem Thema „Kinderrechte – Kinderpflichten“ im Religionsunterricht, sondern auch davor warfen die Schülerinnen und Schüler der Grundschule am Ottermeer einen Blick über den sogenannten „Tellerrand“.

Das Projekt „Gute Bildung für Kinder in Ruanda“ zum Weltkindermaltag 2020 mit dem Thema „Fremde Galaxien – Kinder malen für Bildung“ weckte die Kreativität und das soziale Engagement der Fischklasse.

Mit einem selbstgemalten Bild anderen Kindern helfen und damit Gutes tun, fand großen Anklang bei den Fischen, so dass farbenfrohe Meisterwerke trotz Corona-Lockdown ihren Weg in die Schule fanden, um diese zum alljährlichen Weltkindermaltag einzureichen. Jedes gemalte Bild brachte eine Spende für das oben genannte Projekt ein.

Dabei blieb es jedoch nicht!

Herr Karl-Heinz Schaub (Mitglied der Plan-Aktionsgruppe Wilhelmshaven/Friesland) ließ es sich Anfang November nicht nehmen, sich persönlich in der Schule für das soziale Engagement zu bedanken und überreichte dabei Frau Moormann stellvertretend für die beteiligten Malerinnen und Maler einen großen Kasten mit vielen, leuchtenden Buntstiften.

Wir sagen „Dankeschön“ und freuen uns auf den Weltkindermaltag 2021 mit einem neuen spannenden, kreativen Thema!

Einschulung 2020

Vieles musste anders sein in diesem Jahr: weniger Gäste, Mund-Nasen-Schutz, Abstandswahrung, keine Theateraufführungen, … auch vor unserer Einschulungsfeier machte das Corona-Virus nicht halt.

Das war eine Herausforderung, denn es sollte doch trotz allem für die „neuen Mäuse“ an unserer Schule ein unvergesslicher und besonderer Tag werden – schließlich wird man nur einmal im Leben eingeschult.

Jedes Kind durfte zwei Gäste mitbringen. Es wurde auf dem Schulhof von Lehrerinnen und Lehrern in Empfang genommen. Nach einem ersten Foto ging es in die bunt geschmückte Sporthalle. Dort durften die Gästepaare zusammensitzen und hielten den Mindestabstand zu den anderen Besucherinnen und Besuchern ein. Die aufgeregten Kinder nahmen gemeinsam mit der Klassenlehrerin auf ihrer Klassenbank vor der Bühne Platz.

Herzlich wurden die Kinder von ihrer Schulleiterin, Frau Harms, begrüßt und willkommen geheißen. Daran anschließend erlebten sie ein Bilderbuchkino zum Kinderbuch „Mutig, mutig“*, das sie gespannt verfolgten.

Frau Scheibling, Pastorin aus Großefehn, griff in ihrer Ansprache an die Kinder das Mut-Thema wieder auf. Um etwas Neues wie die Schulzeit zu wagen, braucht man Mut, aber auch jemanden, der unterstützt und da ist, wenn es einmal nicht so gut läuft. In diesem Sinne segnete sie die Kinder und hatte für jedes eine Mütze gebracht, als Zeichen dafür, dass sie künftig sinnbildlich gut „behütet“ sind.

Danach begrüßten die „Hasen“ aus den Grundschul- und Schulzweigklassen ihre neuen Mitschüler und Mitschülerinnen mit originellen Videobotschaften, weil sie in diesem Jahr erstmals nicht live dabei sein durften. Anschließend gingen alle „Mäuse“ mutig mit ihren Lehrerinnen in das Schulgebäude, um ihren Klassenraum kennen zu lernen und hinterher gemeinsam mit ihren Familien zu Hause zu feiern.

Die Eltern durften ihren Sprösslingen leider nicht ins Schulgebäude folgen und das Klassenzimmer inspizieren.

Vieles war anders als sonst, das stimmt. Doch die Kinder haben trotz allem einen kurzweilig und kindgerecht gestalteten Vormittag erlebt, in dem sie sich angesprochen fühlten und im Mittelpunkt stehen durften.

* Pauli / Schärer: Mutig, mutig; atlantis, 2006

Ganztag – Spielen im Schulwald

Die Sonne scheint und die Nachmittagskinder der ersten und zweiten Klassen gehen am Liebsten nach draußen. Heute kommen noch viele Tiere mit nach draußen und die brauchen ein Zuhause.

Im Wald finden wir genug Material, um schöne Gehege für die Tiere zu bauen:Stöckchen für die Zäune, Rindenteile und Blätter für die Dächer, Federn für ein gemütliches Bett, rote Beeren, trockenes Gras und Eicheln als Futter für die Tiere.

Ein kleines Areal ist schnell frei geräumt und gesäubert und der Bau kann beginnen.

Nach einer Stunde sind alle Gehege liebevoll fertig gestellt und allen hat es eine Menge Spaß gemacht.